Nicht überall, wo es glitzert, wohnen Prinzessinnen, vor allem nicht, wenn das Glitzerreich tief unter Wasser liegt. Wie es scheint, gibt es da sowieso nur einen einzigen Bewohner, nämlich Gunnar.
Gunnar ist Anglerfisch, Gunnar ist hässlich und Gunnar hat Hunger. „Fisch fängt man mit Flunkeln“, behauptet er, ist aber beim Fischen nicht besonders erfolgreich. Wie auch, wenn er sich, um seine
Angel zum Leuchte zu bringen, ständig neue Lügen ausdenken muss. „Ich bin eine Prinzessin!“ ist eine der ziemlich offensichtlichen Lügen, mit der er Licht ins Dunkel bringt, andere Flunkeleien
könnten auch wahr sein. Als Gunnar sich entscheidet mit Hilfe seiner Luft(ballon)blase aufzusteigen, eröffnet sich ihm eine völlig neue, bunte Welt. Schon bald freundet er sich mit Enrico an, einer Krake, die er zunächst gern verspeist hätte, denn sein Magen knurrt noch immer. Hunger hat auch der Hai, der Enrico und Gunnar umkreist. Können Wahrheit oder Lüge den beiden helfen, dem Hai zu entkommen? Enrico, „ein Freund wie ein Wels in der Brandung“, hat da eine Idee …
Ob die Wahrheit wirklich immer im Dunkeln liegt, das findet ihr heraus, wenn ihr „Flunkeln im
Dunkeln!“ besucht! Ob Haie wirklich „Schuppenshampoo“ benutzen, müsst ihr selbst erforschen.
Alle, die an diesem Stück mitarbeiten, dürfen super stolz sein. Wir applaudieren überschwänglich für
Matthias Heße als Anglerfisch Gunnar, für Leonardo Lukano als Enrico, kleiner Fisch und Hai. Wir
klatschen ebenso begeistert für das tolle Bühnenbild und die Kostüme, für die Musik, für die
Videoinstallationen und natürlich für die Inszenierung durch Kathrin Leneke!
„Ich empfehle allen diese witzige und kindgerechte U-Boot-Fahrt in eine Welt, die man sonst nur aus SpongeBob-Schwammkopf-Filmen kennt, zu buchen!“ (Ali)
„Niemand muss leise sitzend zuschauen, denn Gunnar braucht die Hilfe des Publikums!“ (Lena)
„Ein schönes Spiel zwischen Lüge und Wahrheit – kindgerecht und lustig!“ (Linus)
„Absolutes Highlight voller Interaktionen, Gesangs- und Rap-Einlagen!“ (Jule)
Unser Kulturtester-Urteil lautet: Unbedingt sehenswert

Kulturtester: Ali, Jule, Lena, Linus und Naja vom Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers
Foto: Bettina Engel-Albustin, Moers

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