Wir freuen uns, dass in den beiden Wochen vor den Landtagswahlen an unserer Schule die Juniorwahlen zu den Landtagswahlen 2022 in NRW stattgefunden haben. Hierfür haben die Schüler:innen im Unterricht die zu Wahl antretenden Parteien und deren Kandidat:innen erarbeitet, vorgestellt und die jeweiligen Werte und Positionen kennengelernt und diskutiert.
Die 8. - 11. Klassen durften in den Fächern Sozialwissenschaften und Politik ihre Stimmen einreichen, um das politische Engagement bereits im jungen Alter anzufachen. Zudem hoffen wir auch, die Nervosität vor der Erstwahl zu nehmen und die Schüler:innen für die Wahlen in der Zukunft zu ermutigen.
Wir sind schon ganz gespannt, wie unsere Schulergebnisse - auch im Vergleich zu anderen Schulen und den tatsächlichen Landtagswahl-Ergebnissen - ausgefallen sind und schauen mit einem soliden Hintergrundwissen mit Spannung auf den Wahlsonntag. | EF SoWi (Rana & Madita)

 

Wer annimmt, die Pinguin’s Days (Theaterfestival) seien nur etwas für die Kleinen, irrt gewaltig!
Der Empfehlung der Kulturtester folgend, haben wir uns „Der thermale Widerstand“ angeschaut und sind restlos begeistert: witzig verpackte Gesellschaftskritik, schräge Tanzeinlagen, fesselnder Blickkontakt zwischen Spielenden und Publikum und Wortspielereien, die unsere Lachmuskeln wirklich strapazierten.
Wir geben es ehrlich zu, dass ein Theaterbesuch so viel Spaß machen kann, haben wir vorher eher bezweifelt. Erkenntnis des Tages: Theater macht Laune!

Auf die Klassenfahrt mussten wir in diesem Jahr zwar verzichten, nicht aber auf Spaß und Action. Davon gab es reichlich am Klassen-Team-Tag. Unterstützung und jede Menge Spielideen zur Teamförderung hatten die Coaches von Skills4Life im Gepäck. Ob Virusspiel, Riesen-Schnick-Schnack-Schnuck, Becher-Challenge, Ameisenhaufen, Evolutionsspiel, Artistengriff, Vertrauensübungen oder den Sprung durchs Sternenportal gemeinsam stellten wir uns jeder Herausforderung.

Aber seht selbst!

Für Schüler*innen der EF und Q2 fand am 7.02.2022 eine ganz besondere Geschichtsstunde statt, als sie im Gespräch mit der Zeitzeugin Eva Weyl deren Überlebensgeschichte des Holocaust erfuhren.

Über Videokonferenz erzählte Weyl den Jugendlichen die besondere Geschichte der Familie Weyl, die sich von so vielen anderen Schicksalen zur Zeit des Holocaust unterscheidet, denn sie, so Weyl „hat ein Happy End“.
In Ihrem Vortrag erfuhren die Schüler*innen, wie sie die Terrorherrschaft der Nazis erlebt hat. Geflohen, um dem Nazi-Regime zu entkommen, war die Familie mit Einmarsch der deutschen Truppen im Durchgangslager in Westerbork nahe der deutschen Grenze untergebracht. Als Sechsjährige erlebte Weyl hier eine scheinbar normale Kindheit, beschützt von ihren Eltern. Doch heute weiß sie: Diese Normalität war ein „trügerischer Schein“, den der Lagerkommandant Albert Gemmeker mit allerhand Aufwand betrieb: Theateraufführungen, ein Krankenhaus, eine Schule, ausreichend Nahrung. Sogar kranken Kleinkindern ermöglichte er eine medizinische Versorgung, nur um möglichst alle Insassen „transportfähig“ zu machen und sie damit in den sicheren Tod in eines der Konzentrationslager im „Osten“ zu schicken. So wurden insgesamt 102.000 Menschen bis 1945 nach Theresienstadt und Bergen-Belsen und in die Vernichtungslager Auschwitz, Treblinka und Sobibor deportiert.
„Dass ich heute hier stehe, ist ein Wunder“, sagt sie. Denn ihre Familie schaffte es drei Mal, dem Transport zu entgehen - durch Glück, Zufall und einen Bombenangriff.

Im anschließenden Gespräch sprachen die Schüler*innen mit der Zeitzeugin auch über aktuelle Themen wie Antisemitismus, Corona-Demonstrationen und die Verantwortung der jungen Generation für die Zukunft. Weyl, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Geschichte weiterzugeben, appelliert: „Hört auf euer Herz! Ihr habt keine Schuld, an dem was passiert ist, aber ihr müsst das weitergeben, was ihr gehört habt. Man darf es nicht vergessen. Ihr seid meine Zweitzeugen - ob ihr wollt oder nicht“.

Mehr Informationen über Eva Weyls Geschichte und Ihren Einsatz für Respekt und Toleranz unter:
http://evaweyl.nl/

Die Schüler*innen des Projektkurses „Business English“ haben mit Bravour das Diplom „English for Business“ der Londoner Industrie- und Handelskammer in Wirtschaftsenglisch bestanden. In diesem Jahr dürfen sie darüber besonders stolz sein, denn neben ihrem sprachlichen Geschick war pandemiebedingt auch ein großes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Selbstmotivation gefragt.
Mit dem Zertifikat der Londoner Handelskammer, deren Abschlüsse bei der Bewerbung an internationalen Universitäten und Unternehmen anerkannt sind, öffnen sich nun hoffentlich weitere Türen für unsere Schüler*innen.
Wir gratulieren: Lily Ahrenhold, Felix Baum, Cheyenne Brnula, Eva Dreyer, Moritz Janßen, Hanna Medrow, Mia Reinsch, Tom Schulz, Mira Tenhagen, Henrik Thiel, Kyra Tittnack, Larisa Trumic und Luisa Vosshans.

Die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Niederländisch haben im November ihre Zertifikatsprüfungen in Niederländisch, kurz CNaVT (Certificaat Nederlands als Vreemde Taal) abgelegt. Auf die Prüfung haben sich Emel Karagöz, Selma Talovic, Malte Wortmann, Jolina Walter, Fabian Laakmann, Juliana Saß und Yannick Endlein im Projektkurs beinahe ein Jahr lang vorbereitet. Die anspruchsvolle Prüfung, bestehend aus den Bereichen Sprechen, Schreiben und Hörverstehen, haben die Schülerinnen und Schüler mit großem Überschuss an Punkten bestanden. Zu Beginn des neuen Jahres kamen die Zertifikate aus Leuven an.
Proficiat!

Heute (19.1.2021) besuchte unser Bürgermeister, Herr Fleischhauer, auf Einladung der Klassen 6A und 6B das GREM. Gemeinsam mit ihren Politiklehrerinnen Frau Deja und Frau Grams hatten die Klassen viele Fragen zur Kommunalpolitik und dem Alltag eines Bürgermeisters vorbereitet. Herr Fleischhauer, der selbst Schüler am Gymnasium Rheinkamp war, hatte sichtlich Spaß diese mit vielen Details und Informationen zu beantworten.
Wir bedanken uns für den Besuch und einen interessanten Vormittag!

Nach sechs Monaten Wartezeit konnten Luisa, Eva und Malte sie nun endlich in der Hand halten: ihre Originalurkunden aus Frankreich über die bestandene DELF-Prüfung für das Niveau B1! Herzlichen Glückwunsch!

Ihr fragt euch, wofür so ein DELF-Zertifikat gut ist?

Ihr könnt damit nachweisen, auf welchem Niveau ihr Französisch sprechen könnt. Das Zertifikat ist international anerkannt und kann euch so manchen Sprachtest ersparen! Man kann es auch gut zu seinen Bewerbungsunterlagen legen. Weitere Informationen könnt ihr dem Flyer entnehmen und auch mal am "grünen" Freitag in der 7./8. Stunde in D204 vorbeikommen.

Bonnes fêtes, Mme Diercks

Anhänge:
DateiBeschreibung
Diese Datei herunterladen (DELF.pdf)Informationen zum DELF-Zertifikat  

Frau Prof. Dr. Julia Knop stand heute Rede und Antwort. Thema: Der Synodale Weg - katholische Kirche vor den Herausforderungen der Zeit.
Kyra (GK KRel Q2) leitete durch das 60-minütige Gespräch. Hut ab, für diese Courage!
Wir erlebten eine tolle, kluge Theologin, die kritisch loyal dafür kämpft, dass die katholische Kirche zukunftsfähig wird.
Mutig stellte sie sich unseren Fragen zum Stellenwert der Frau, zum Umgang mit Missbrauchsfällen, zu Macht und Ohnmacht, erklärte uns den Ablauf des synodalen Weges und plauderte hin und wieder sogar halb privat.
Dieser erste Vorgeschmack auf das universitäre Lernen hat alle Teilnehmenden begeistert.
Danke, Frau Prof. Dr. Knop!

„13. Moerser Jugendkongress zur Überwindung von Rechtsextremismus und zur Förderung der Demokratie"

Mit einem Grundkurs der Einführungsphase hatten wir in diesem Jahr die Chance, am 25. November 2021 an einem interessanten Workshop zum Thema „Verschwörungsideologien in Zeiten der Corona-Pandemie“ mit Moritz Binzer vom F3_Kollektiv teilzunehmen.
Dass Verschwörungsideologien und ihre Verbreitung über Social Media gerade in der Corona-Zeit Fahrt aufgenommen haben, ist wohl kaum jemandem entgangen. Umso gespannter war der Grundkurs Sowi deswegen darauf, mit Moritz Binzer einen Fachmann am Gymnasium Rheinkamp zu Gast zu haben, der es verstand, basierend auf den Vorerfahrungen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer, einen Blick auf die dahinterliegenden Mechanismen zu werfen.
Ausgehend von einem Stimmungsbarometer zur Corona-Pandemie konnte so aufgedeckt werden, dass das Bedürfnis des Menschen nach einfachen Lösungen und Erklärungen als Nährboden für Verschwörungsideologien dienen kann und Phänomene wie Filterblasen, die durch bekannte Social Media-Algorithmen zu Gefahren für Meinungspluralismus werden, dies nur weiter verstärken.
In einem handlungsorientierte Messenger- und Social Media-Check, in dem Verbreitungsstrategien von Verschwörungsmythen und ihre Merkmale recherchiert wurden, kam es dann bei den Teilnehmenden zu einigen Aha-Momenten, die sicherlich zum Umdenken im Umgang mit Nachrichtendiensten und sozialen Netzwerken angeregt haben. Abschließend wurden anhand von Vorerfahrungen
und Beispielen Handlungsoptionen im Umgang mit Verschwörungsideologien im Internet thematisiert, die so sicherlich auch bei der eigenen Social Media-Nutzung eingebracht werden können.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Moritz Binzer und dem Team des Moerser Jugendkongress für diesen lebensnahen, aktuellen Workshop, aus dem wir eine Menge Rüstzeug für unsere Internetnutzung mitnehmen konnten, und freuen uns schon auf das nächste Mal!


EF GK Sowi mit Frau Derpmann

Nachdem der Wettbewerb letztes Jahr kurzfristig abgesagt wurde, haben die Veranstalter sich dieses Jahr für einen digitalen Wettbewerb entschieden. Wie die letzten Jahre gab es zwei Kategorien. Einmal den Robot-Game und dann noch den Robot-Performance Wettbewerb.
Wir (Naja, Rebecca und Johanna Charlotte) haben am Robot-Performance Wettbewerb teilgenommen. Dieser Wettbewerb hatte dieses Jahr das Thema „Umwelt Helden“. Hierbei soll zu dem Thema eine kurze Präsentation erarbeitet werden und mit Hilfe der Lego Mindstorms Roboter eine Performance vorgeführt werden. Da dieses Thema sehr breit gefächert ist, mussten wir uns zuerst einen Schwerpunkt überlegen. Wir haben uns entschieden, dass Thema Müll näher zu beleuchten, da es jeden Tag in unserem Alltag vorkommt.

In unserer Performance fährt unser Hauptroboter „Techna“ mit Hilfe einer Linienverfolgung eine vorgegebene Strecke. An markierten Punkten nahm Techna per Bluetooth Kontakt zu einem weiteren Roboter auf. Dieser zog dann z.B. Bäume hoch. Dies sollte zeigen, wie wichtig Bäume für die Umwelt sind.
Die Arbeit als Team hat uns wieder viel Spaß gemacht. Wie jedes Jahr wurde es kurz vor dem Wettbewerb wieder etwas stressig. Bedingt durch Corona war aber auch vieles anders. Die Vorführung der Präsentation und der Performance erfolgt über ein Video. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fehlte uns das Feeling in der Halle. Hierbei besonders das Publikum und der direkte Vergleich mit den anderen Gruppen. Die Preisverleihung erfolgte eine Woche nach der Erstellung der Videos über einen Livestream auf You Tube. Erst dann erführen wir unsere Platzierung. Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Wir erzielten mit einem Vorsprung von fast hundert Punkten den ersten Platz. Die Freude war riesig, auch wenn man es Livestream nicht so gut zeigen könnte.
Wir freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen, dass wir dann wieder in Präsenz am Wettbewerb teilnehmen können.
Ein herzlicher Dank geht auch an unsere Coaches: Frau Völkel und Herr Maukisch.

(Johanna Charlotte Stahl und Rebecca Koopmann)

Die Aufgabe war es im Rahmen des FuE - Unterrichts beim Wettbewerb Jugend testet, welcher von der Stiftung Warentest ist, teilzunehmen. Es gab keine Vorgaben bezüglich der zu testenden Pro-dukte. Somit waren eigene Ideen gefragt. Ebenfalls mussten die Testkriterien und Testprotokolle erstellt werden. Nach eingehender Diskussion entschieden wir uns für die klassische Regenjacke.

Ein Zeitraum von ca. drei Monaten war für das komplette Testen des gewählten Gegenstandes vorgegeben, inklusive eines Ergebnisberichts mit Auswertung. Bewertet werden wurden die Vorge-hensweise, die Art der Tests und das Gesamtergebnis.

Die von uns durchgeführten Tests bestanden aus dem Prüfen von 5 unterschiedlichen Regenja-cken:

- Laufen und Joggen in Regenjacke, Messen der Körpertemperatur unter der Jacke in be-stimmten Zeitabständen.

- Test der Jackentaschen, ob sie bei Regen oder einer bestimmten Wassermenge trocken bleiben.

- Test der Jacken allgemein 5 Minuten unter mittelstarkem Wasserregen unter der Dusche. Zusätzlich wurde eine Sprühflasche mit Wasser befüllt, die Sprüh-/Nieselregen simulieren sollte.

- Befragen der Testperson nach dem persönlichen Befinden beim Tragen der Jacke, die un-ter den genannten Umständen getestet wurde.

Die herausgefundenen Ergebnisse wurden zusammengefasst und mit anschaulichen Fotos schrift-lich dokumentiert. Dabei stellte sich heraus, dass eine Regenjacke besonders für die alltägliche Nutzung geeignet ist, weil sie den Anforderungen am besten entsprach. Diese ist von der Marke Coastguard und war das Modell 4XDRY PERFORMANCE.

Nachdem der Bericht fristgerecht eingereicht wurde, folgte eine lange Wartezeit. Die Wartezeit hat sich jedoch gelohnt. Unsere Ausarbeitung landete unter den besten 50 Arbeiten von insgesamt 750 eingereichten Testungen. Dies erfreute uns sehr, da viel Freizeit neben dem Unterricht und viel Aufwand nötig war, um alles was wir im Kopf hatten umzusetzen.

Naja Noreiks

„Wir brauchen Stelen für unser Weltverteilungsspiel, das wir im Rahmen des Grünen Klassenzimmers auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort anbieten wollen. Wer kann uns dabei helfen?“ Mit dieser Frage trat der Verein zur Förderung des fairen Handel(n)s am Niederrhein im letzten Jahr an die Kunstfachschaft des Gymnasiums Rheinkamp heran. Ohne langes Zögern bekam der Verein eine Zusage: „Das machen wir!“
Erste Treffen zwischen der Kunstlehrerin, Lisa Ufermann, und Vertretern des Vereins fanden statt. Sechs Stelen, für jeden Kontinent eine, sollten mit charakteristischen Merkmalen gestaltet werden. Weitere Einschränkungen über Form und Gestaltung der Objekte wurden nicht gemacht, aber – die sechs Stelen müssen ein „Hingucker“ werden; weithin sichtbar, um Besucher auf das Gelände des Weltgartens zu locken. Eine echte Herausforderung an Frau Ufermann und ihren Kunstkurs aus der EF.
Bei der technischen Planung war ein in Repelen ansässiger Schreinermeister äußerst hilfsbereit. Welches Material nehmen wir, wie kann man die drei Meter hohen Stelen verankern, in welche Stücke kann man sie zerlegen, damit alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig daran arbeiten können, wie können wir unser Budget einhalten? Es ergaben sich Fragen über Fragen.
Die technischen Probleme sind weitgehend gelöst, die Konzepte der Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung stehen. Zurzeit befinden sich die Stelen in der „künstlerischen Phase“, d. h. sie werden von den Schülern kreativ gestaltet. Ein Blick über die Schultern der eifrigen Künstlerinnen und Künstler war erlaubt und hat sich gelohnt.  Vielfältig, phantasievoll und informativ! Die Stelen sind auf dem Weg eine Wucht und ein echter Hingucker zu werden.
Ohne zu viel zu verraten schon einmal einige kleine Kostproben:


 
Am 21.11. war es soweit: Die „GREM-Bees“ waren für einen Tag auf dem Moerser Weihnachtsmarkt am Kastell. Die Achtklässler des Differenzierungskurses „Forschen und Entwickeln“ präsentierten dort gemeinsam mit ihrem Lehrer, Herrn Dr. Hanson, ihre Bienenprodukte. Im Rahmen des Projekts „Schülerfirma“ wurden selbst produzierter Bienenhonig sowie festlich verpackte Bienenwachskerzen zum Verkauf angeboten. Der Honig aus den Bienenbeuten im Schulgarten war die erste eigene Ernte nach einem Jahr Imkerei am Gymnasium Rheinkamp. Im Schichtdienst besetzten die Schüler den Weihnachtsstand von 10.00 bis 20.00 Uhr. Da dies der Eröffnungstag des Marktes war und noch bis zum frühen Nachmittag an allen Ecken und Enden aufgebaut wurde, setzte der Besucherandrang erst mit Verspätung ein. Letztlich wurde es ein erfolgreicher Tag für unsere GREM-Bienchen, und der Großteil der Waren fand erfreute Abnehmer. Möglicherweise wurde inzwischen auch schon der ein oder andere Löffel Rheinkamper Gold-Honig im Schein einer hübschen Bienenwachskerze verkostet…

Heute haben die Schülerinnen der Klasse 8d in Begleitung ihrer Klassenlehrer Herrn Bachmann und Herrn Rabstein zwei prall gefüllte, selbstdesignte Portemonnaies dem Unverpacktladen TANTE PATI in der Moerser Innenstadt übergeben. Auch dabei war Beate Schieren-Ohl, die Leiterin der VHS und die Kunstlehrerin der ehemaligen 7d, Frau Ufermann.

Im Zuge eines  Projektes zum Globalen Lernen, hatten die Künstlerinnen und Künstler vor den Sommerferien eine eigene Ausstellung mit imposanter Vernissage im Foyer der VHS. Dort stellten sie Upcyclingprodukte in Form von Geldbörsen, Regalen, Ketten, Armbändern, aber auch tolle Zeichnungen, plastische Arbeiten, Assemblagen und gemalte Klimaszenarios aus.
Im Erdkundeunterricht von Frau Hampel entstanden Informationsplakate zum Regenwald, Fleischkonsum und dessen Folgen, Warenhandel und anderen spannenden Themen, die die Auswirkungen des Handelns der Bevölkerung der Nordhalbkugel auf die Südhalbkugel veranschaulichen.

Die Schülerarbeiten konnten während der Vernissage erworben werden. Ganze 223€ sind durch das Projekt, das zum Nachdenken über nachhaltigeres und plastikfreies Handeln anregt, zusammengekommen. Damit soll nun TANTE PATI unterstützt werden. Gemeinsam wurde heute überlegt, welche Produkte in das Sortiment aufgenommen werden sollten. Natürlich auch unverpackte Snacks, Süßigkeiten und Kosmetikartikel.


Seit mehreren Wochen behandeln wir das Thema „Werbung“ im Politikunterricht. In den letzten Stunden ging es vor allem um Verkaufsstrategien im Supermarkt. Diese Strategien kann man im Prinzip auch als „Supermarktfallen“ bezeichnen. Damit wir uns das aus erster Nähe veranschaulichen können, haben wir als Klasse einen Supermarkt in der Nähe der Schule besucht. Dabei konnten wir folgende Verkaufsstrategien im Supermarkt entdecken:

  • Gangbreite: Der Gang darf nicht zu breit, aber auch nicht zu schmal sein. Der Kunde soll sich wohlfühlen, insbesondere auch Kunden, die mit einem Kinderwagen kommen oder die im Rollstuhl sitzen. Der Gang im Supermarkt war mit 2 Meter ausreichend breit.
  • Einkaufswagen: Meist sind die Einkaufswagen sehr groß, damit man denkt, dass man noch nicht viel eingekauft oder sogar etwas vergessen hat. Auch die Einkaufswagen im Supermarkt waren sehr groß.
  • Obst und Gemüse: Häufig befinden sich Obst und Gemüse nahe am Eingang des Supermarktes, weil sie meist einen leckeren Geruch hervorbringen, der auch eine wohlfühlende Atmosphäre erzeugt. Am Eingang des Marktes trafen wir ebenfalls auf reichlich Obst und Gemüse. Auch ist uns aufgefallen, dass die Produkte durch eine besonders helle Beleuchtung noch frischer und appetitlicher aussahen.
  • Beleuchtung: Nicht nur das Obst und Gemüse waren auf eine besondere Art und Weise beleuchtet, sondern auch die Produkte an der Fleischtheke. Dort konnten wir sogar beobachten, dass rotes Licht eingesetzt wurde, damit das Fleisch noch frischer und leckerer aussieht.
  • Quengleware: Die Quengelware fanden wir an der Kasse, da waren zum Beispiel Süßigkeiten und auch kleine Spielzeuge. Diese Dinge befanden sich bewusst auf der Augenhöhe der Kinder, denn die Kinder sollen am Ende des Supermarktes „quengeln“. Auf Augenhöhe der Erwachsenen befanden sich dann vor allem Zigaretten und Spirituosen, obwohl es im Supermarkt nochmal eine Abteilung für alkoholische Getränke gab. Diese Dinge wurden bewusst dahin gesetzt, weil viele Kunden am Ende erschöpft sind und es deswegen wahrscheinlicher ist, dass sie eine (für ihre Gesundheit) unkluge Entscheidung treffen.
  • Die Regale: Günstige Produkte sind häufig weiter unten platziert. Teure Produkte eher auf Augenhöhe des Kunden. Das konnten wir vor allem an den Regalen für alkoholische Getränke beobachten.

Es gab aber auch Strategien, die wir aus dem Unterricht kannten und die nicht im Supermarkt eingesetzt wurden:

  • Musik: Die Musik soll normalerweise entspannend und beruhigend sein, damit sich die Kunden Zeit beim Einkaufen nehmen. Im Supermarkt lief gar keine Musik. Es war sehr leise und man hörte manchmal nur die Unterhaltungen der Kunden.

Am Ende haben wir festgestellt, dass der Supermarkt viele Strategien benutzt, um die Kunden zum Kauf von mehr und auch teureren Produkten zu bewegen. Als wir dann wieder im Klassenraum waren, durften wir auch unsere Meinung zu den Verkaufsstrategien äußern. Viele Schüler waren der Meinung, dass die Fallen die Kunden bewusst hinters Licht führen, aber manche aus unserer Klasse haben auch Verständnis gezeigt, da ein Verkäufer schließlich seine Produkte verkaufen will. So gaben einige aus der Klasse sogar zu, dass sie selbst auf die eine oder andere Falle nicht verzichten würden, wenn sie einen eigenen Supermarkt führen würden. Für den Kunden bedeutet es vor allem, wachsam zu sein und am Besten sogar eine Liste zu erstellen, damit man am Ende nicht mehr einkauft als man eigentlich braucht. Letztendlich konnten wir aus dieser Politikstunde viel für unseren eigenen Alltag mitnehmen.

Nora und Manon, 5d
(Politikunterricht bei Herr Akyazi)


Nachdem sich unsere beiden Schulschachmannschaften sensationell auf Kreisebene durchgesetzt und sich für das Landesfinale in Düsseldorf qualifiziert hatten, war ein phantastisches Turnier der Lohn. In Düsseldorf spielten in verschiedenen Wettkampfklassen über 900 Spieler um die Titel. Bei der Spielstärke der Gegnerschaft war es klar, dass die Luft dünn werden würde. Aber unsere Jungs haben sich furchtlos in den sportlichen Kampf begeben und ihren Gegnern einiges Kopfzerbrechen bereitet. Letztendlich belegten beide Mannschaften mit 9-9 Punkten sehr ehrenvolle Plätze im Mittelfeld und gaben sich nur stärkster Gegnerschaft geschlagen.
Besonders hervorzuheben ist, das Yannick Endlein in der Wettkampfklasse II von seinen 9 Partien 8 gewinnen konnte. Damit gehörte er zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Turnieres.
Ebenso erwähnenswert ist der Einsatz von Lars Asselborn: Als reiner Hobbyspieler hat er sich an das 1. Brett gesetzt und es mit den stärksten Spielern der gegnerischen Mannschaften aufgenommen! Er hat eine gute Leistung abgegeben und die für mich interessanteste Stellung des Tages herausgespielt. Einer Idee folgend, die wir in einer Spielpause erarbeitet hatten, baute er aus einer Eröffnung heraus konsequent Druck auf. Zug um Zug verbesserte er die Stellung und sein Gegner war sichtlich beeindruckt. Als Lars es hätte knallen lassen müssen, traute er seiner eigenen Courage nicht und zögerte nur einen Zug lang. Das allein genügte seinem enorm spielstarken Gegner sich aus der Misere herauszuwinden. Schade, aber dennoch klasse gemacht!
Im nächsten Jahr werden die Mannschaften vergrößert. Wer also Lust hat ...

(Leers-Fischer)
Die jüngeren Spieler aus der Wettkampfklasse 4 wurden liebenswerterweise von Herrn Moser betreut. Hier ist sein Bericht:

Im Bereich der Wettkampklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) spielten Krasimir Kutsov (Klasse 6), Julian Moser, Lukas Rosenbaum und Michel Kleine-Vennekate (jeweils Klasse 5b) Schulschach für das Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers.

Auf Kreisebene haben sie sich gemeinsam mit dem Gymnasium Adolfinum Moers für das Landefinale in Düsseldorf am 08.03.2019 qualifiziert.

In der Sporthalle Castello in Düsseldorf war es ein unvergessliches Erlebnis für die jungen Schachspieler. Über 900 (!) Schachspieler sowie 300 Begleitpersonen aus ganz NRW füllten die Halle. Es wurden insgesamt 9 Runden gespielt. Die Spieler hatten für Ihre Partien jeweils 15 Minuten Bedenkzeit.

In der Wettkampfklasse IV traten insgesamt 45 Mannschaften an. Es wurde um jeden Punkt verbissen gekämpft. Am Schluss erreichte unsere Mannschaft mit insgesamt 9 Mannschaftspunkten einen hervorragenden 25. Platz!

An den Brettern wurden folgende Einzelergebnisse erzielt.

Brett 1 Krasimir Kutsov 3,5 Pkt.
Brett 2 Julian Moser 6,0 Pkt.
Brett 3 Lukas Rosenbaum 4,0 Pkt.
Brett 4 Michel Kleine-Vennekate 2,5 Pkt.

Auf eine Wiederholung dieses Wettkampfes im nächsten Jahr würden sich alle freuen.
(Moser)

Am Dienstag, den 12.02.'19 duften wir erneut die Vertreterinnen der Euregio Rhein-Waal, Frau de Ruyter und Frau Arntz, im Grundkurs Niederländisch der Jgst. Q2 begrüßen. Passend zur aktuellen unterrichtlichen Thematik stellten die Gastrednerinnen die Euregio vor und machten deutlich, welche Bedeutung diese Institution für die Menschen hat, die im Grenzgebiet leben. So werden Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kultur und grenzüberschreitende Partnerschaften gefördert. Dies geschieht nicht nur finanziell, sondern auch durch persönliche Beratung und Betreuung. Aber auch der einfache Bürger, der beispielsweise in Deutschland arbeitet und in den Niederlanden wohnt (oder umgekehrt) und somit als „Grenzgänger" bezeichnet wird, erhält bspw. im Grenzinfopunkt wichtige Informationen und Beratung.
Euregio-Gebiete gibt es entlang der gesamten deutschen Grenze, wo jeweils mit dem entsprechend angrenzenden Nachbarland kooperiert wird. Zusätzlich gab es interessante Informationen zum Leben und Studieren in den Niederlanden, was mit einem kleinen Quiz abgerundet wurde. Wir bedanken uns herzlich für den freundlichen und informativen Besuch und freuen uns bald von der Euregio Rhein-Waal als Institutionen ausgewiesen zu werden, die mit der Euregio Rhein-Waal regelmäßig kooperiert.
R. Teige


Kurz vor Weihnachten gab es für den Differenzierungskurs Niederländisch eine besondere Herausforderung: Die Herstellung eigener pepernoten. Die in den Niederlanden bekannten Pfeffernüsse finden auch bei den Schülerinnen und Schülern des GREM in der Weihnachtszeit immer großen Anklang. Traditionell werden die pepernoten an Sinterklaas, dem niederländischen Nikolausfest gegessen. Daher ging der Kurs kurzerhand in die Schulküche und musste sich dann sprachlich mit dem natürlich niederländischsprachigen Rezept auseinandersetzen. Die benötigten Zutaten und Anweisungen zu übersetzen war zum Glück kein großes Problem. Das Ergebnis schmeckte umso besser – und die erste Ladung wurde dem Bio-Chemie-Kurs ausgegeben, der im benachbarten Raum Unterricht hatte und uns netterweise an diesem Tag die Küche überlassen hatte. Ab der zweiten Ladung hieß es dann: Eet smakelijk!

„Ich bin der Prinz deiner Träume", verkündet der Prinz selbstbewusst, „ und ich bin so schön!" Wer könnte da widerstehen?
Die schönen Schwestern jedenfalls nicht. Sie probieren den Schuh, den der Prinz ihnen reicht und sagen strahlend: „Er passt!" Aber der Prinz lässt sich nicht veralbern. Er sieht, dass der Schuh zu klein ist. „Er passt nicht!" donnert er und bietet Cinderella den Schuh an. „Er passt!" freut sie sich.
Die gute Fee gibt ihren Segen zu dieser glücklichen Verbindung und so lebten sie lange Zeit und bekamen viele Kinder.
Im Namen „Cinderella" steckt die lateinische Vokabel „cinis": Asche und somit ist klar, dass dies das ideale Märchen für einen Lateinkurs ist. Zwei Schüler des Lateinkurses. 9 b-d übersetzten den deutschen Text ins Lateinische (sehr schwierig!). Eine Gruppe Schüler übernahm die Rollen und probte den deutschen und lateinischen Text (sehr lustig!). Requisiten von Soon und Tipps von Frau Westmeier (herzlichen Dank!) rundeten die Vorbereitungen ab und so konnten sich die Gäste beim Tag der offenen Tür über zwei gelungene Aufführungen freuen.
Gratias vobis ago. Applaudite!

B.Kempf

Am letzten Wochenende haben zum sechsten Mal fünf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und 12 am Model European Parliament in den Niederlanden teilgenommen. Bei diesem politischen Planspiel haben über 200 Schülerinnen und Schüler aus den Benelux Ländern die Rollen von Abgeordneten des Europäischen Parlaments angenommen. Dabei stand im Fokus der Debatten wie die EU auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Welt reagieren und welche aktive Rolle ihr dabei zu kommen sollte.
In den von Schülern in englischer Sprache geleiteten Debatten wurde sehr kontrovers in den einzelnen Committees darüber diskutiert, ob die EU z.B. eine eigene Defence Force braucht, in welcher Weise der internationale Handel mit anderen Ländern gestärkt werden kann trotz des Handelskriegs mit den USA und welche Gesetze und Initiativen die EU ergreifen sollte, um die europäische Landwirtschaft gegen den Klimawandel zu wappnen und wie diese gegen den Zugriff von großen Lebensmittelkonzernen gestärkt werden kann.
Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Debating Club thematisch und sprachlich vorbreitet, so dass sie nun sichtlich Spaß daran hatten, sich als Abgeordnete in diesen formalen und anspruchsvollen Debatten einzubringen.
Luan Wockenfuß (Q2) und Luca Henneberger (Q2) waren zudem als Student Officers mit besonderen Aufgaben betraut. Sie haben als Fraktionsvorsitzende der ECR und ALDE die anderen Schüler inhaltlich auf die Debatten vorbereitet und dafür Sorge getragen, dass möglichst viele Gesetzesvorschläge (sog. Clauses) der eigenen Parteien verabschiedet werden konnten. Dafür waren die beiden bereits einige Wochen vorher in einem Wochenend Workshop darauf vorbereitet worden. Wir danken den beiden zukünftigen Abiturienten daher ganz besonders für ihr außerordentliches Engagement und die Zeit die sie dafür investiert haben zum Gelingen des Model European Parliaments beizutragen.
Unser Dank gilt aber natürlich auch allen anderen Schülerinnen und Schülern, die ihr gesamtes Wochenende investiert haben, um den Leitgedanken eines friedlichen demokratischen und kooperativen Europas zu leben und zu erleben.
Wir freuen uns schon auf die Model United Nations im März, an der wieder viele Mitglieder des Debating Clubs teilnehmen werden.

Ulla Adenheuer und Sabrina Schmidt

Es ist Montagmorgen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a bereiten sich vor. Namensschilder werden erstellt. Dann kommen auch schon zwei Schülerinnen aus der Oberstufe zu Besuch, Luca und Sophie. Alle sind gespannt. Nach einer Begrüßung erklären Luca und Sophie Thema und Ablauf des Projekts. Anschließend werden 3er Gruppen gebildet. Und dann geht's los. Im Oberstufengebäude angekommen erwarten bereits die „Großen" des Erdkunde Leistungskurses die „Kleinen". Gemeinsam wird über Nachhaltigkeit gesprochen und diskutiert, auch Ergebnisse festgehalten. Plakate, Stifte, Computer und Bücher liegen dafür bereit. Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Was ist (m)ein ökologischer Fußabdruck? Was hat die Jeans damit zu tun? Wie können wir nachhaltiger leben? Zum Ende kommen die Kleingruppen zusammen. Alle können nun etwas zu ihren Erfahrungen aus den Kleingruppen besprechen. Schließlich holen Luca und Sophie noch schriftliches Feedback ein. Sowohl die „Großen" als auch die „Kleinen" finden so ein gemeinsames Projekt könnte wiederholt werden. Vielleicht mal zu einem anderen Thema in einem anderen Fach?

Bei sommerlichen Temperaturen bekam der Grundkurs Niederländisch der Q1 am Donnerstagnachmittag Besuch aus der Nähe des niederländischen Eindhovens. Tomas Verwer teilte mit den Schülerinnen und Schülern seine spannenden und bewegenden Kindheitserinnerungen. Geboren in Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, erlebte Herr Verwer den Einfall der Japaner 1942 und musste zusammen mit seiner Mutter in ein Lager, worin sie zusammen mit vielen tausenden Niederländern unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen leben mussten. Neben Hunger und der Willkür der grausamen Besatzer waren die Insassen auch sehr schlechten Lebensumständen ausgesetzt. So war beispielsweise die medizinische Versorgung praktisch nicht vorhanden, sodass es einem Wunder glich, dass er Keuchhusten und eine schwere Bronchitis überlebte.

Herr Verwer berichtete von der alltäglichen Schikane aber auch von dem ein oder anderen Moment, der Hoffnung gab in dem tristen und entbehrungsreichen Lagerleben. Nach der Befreiung Niederländisch-Indiens gingen er und seine Eltern in die Niederlande, da das Leben in der Kolonie aufgrund der Kämpfe zwischen den niederländischen Soldaten und den Anhängern der Unabhängigkeitsbewegung zu gefährlich wurde und die ehemaligen „Herren“ der Kolonie nicht mehr gern gesehen waren. 

Die Erinnerungen waren ausgesprochen lehrreich und authentischer als jeder Text im Lehrbuch, sodass der Kurs sehr dankbar für diesen Besuch war. Die Zeitzeugen reisen freiwillig und ehrenamtlich an die Schulen, um ihre Geschichte zu erzählen. Darum bekam Herr Verwer vom Kurs zum Dank ein kleines Geschenk. Wir freuen uns, ihn im nächsten Schuljahr zum Thema koloniale Vergangenheit der Niederlande hoffentlich wieder begrüßen zu dürfen. | Tei

Am 31.01.2018 starteten die Schülerinnen und Schüler des Italienischkurses der Q2 zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Campus einen kleinen Ausflug in die italienische Sprache für die Klasse 5a. Anfängliche Zweifel waren bei den Kindern schnell vergessen. In Gruppenarbeit, mit jeweils ein bis zwei Schülerinnen und Schüler der Q2, lernte die Klasse das Kinderlied „La casa" von Sergio Endrigo. Nachdem das Lied gesprochen und gemeinsam besprochen wurde, ging es dann ans Eingemachte: auf Italienisch singen! Dies klappte nach kurzer Zeit schon sehr gut und man begann mit passenden Bewegungen zum Lied. Vor lauter Spaß stellte sogar jede Gruppe vor der ganzen Klasse ihr Gesangsergebnis vor. Ein kleiner Erfolg, neue Sprachkenntnisse und super viel Spaß für alle!

Sophie Kitschke, Q2

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