Liebe Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

am vergangenen Donnerstag hat uns das Schulministerium über die Planungen ab dem 22.2. in Kenntnis gesetzt. Ich möchte sie Ihnen in verkürzter Version zur Kenntnis geben und die konkreten Planungen für die Jahrgangsstufen mitteilen. Die für uns wesentlichen Aspekte sind:

  • Ab dem 22.2. werden die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 wieder im Präsenzunterricht sein.
  • Die LSE 8 werden auf den Herbst verschoben und dann in der Jahrgangsstufe 9 stattfinden.
  • Es werden keine Klassenarbeiten nachgeholt, die im ersten Halbjahr ausgefallen sind.
  • In den Jahrgangsstufen 5-9 werden in diesem Halbjahr max. 2 Klassen- oder Kursarbeiten geschrieben.
  • Bis zu den Sommerferien dürfen keine Kurs- und Klassenfahrten stattfinden.
  • In dem Schreiben des Ministeriums gibt es keine Informationen über einen möglichen Beginn des Präsenzunterrichts für die Jahrgänge 5 bis EF.

Wir haben in der Schulleitung lange beraten und diskutiert, wie wir den Stundenplan ab dem 22.2. für die Q1/Q2 gestalten und welche Auswirkungen das hat. Noch sind nicht alle Detailfragen geklärt, aber ich möchte Ihnen schon einige zentrale Grundsätze mitteilen. An oberster Stelle steht für uns der Schutz vor einer Infektion durch eine große Zahl von Personen in kleinen Räumen. Das Ministerium hat uns zwar zugebilligt, Oberstufenkurse wieder in voller Stärke zu unterrichten, aber dieses Risiko erscheint uns zu groß, da wir auch nicht über eine ausreichend große Anzahl entsprechender Räume verfügen.
Nicht einschätzen können wir, welchen Einfluss auf das Infektionsgeschehen neue Virusmutanten haben.
Daher teilen wir die Schüler*innen in A- und B-Gruppen, so wie wir es bereits vor den Sommerferien gemacht haben. Das bedeutet, dass jeder Unterrichtstag zweimal hintereinander mit der jeweils halben Kursstärke unterrichtet wird. Dieser Stundenplan muss auch auf das Distanzlernen übertragen werden, um keine Friktionen und Kollisionen zu erzeugen. Die halbe Gruppenstärke gilt natürlich in der Regel nicht für den Fall, dass Jahrgangsstufen oder Klassen (Jg. 5 bis EF) in Distanz unterrichtet werden.
Wir werden am 22.2. mit einem gelben Montag Gruppe A beginnen, dann folgt am Dienstag der gelbe Montag der Gruppe B ....

Um in diesem komplexen System den Überblick zu behalten, werden wir täglich in der DSB kenntlich machen, welcher Tag unterrichtet wird.
Einen Vorteil dieser Aufteilung sehen wir auch darin, dass – je nach Entscheidung der Landesregierung – die anderen Jahrgangsstufen wieder in den schulischen Stundenplan im Präsenzlernen eingegliedert werden können. Wir müssen also nicht ständig Pläne ändern, wenn neue Jahrgangsstufen in die Schule kommen und können so ein hohes Maß an Verlässlichkeit bieten.
Wir machen uns natürlich Gedanken über die Abiturientinnen und Abiturienten, die rein rechnerisch natürlich weniger Unterricht haben, als sie in normalen Zeiten ohne Gruppeneinteilung hätten.
Daher werden wir ab dem 22.2. speziell für die Abiturientinnen und Abiturienten in ihren Abiturfächern zusätzliche Unterrichtsangebote machen, die sowohl in der Schule, als auch im Distanzunterricht stattfinden werden.
Kurse, in denen in der Q2 keine Abiturprüfungen abgelegt werden, finden ausschließlich im Distanzunterricht statt. Informationen darüber erhalten die betroffenen Schüler*innen zeitnah detailliert durch Herrn Berendes.
Gleiches gilt für Details zu Klausurterminen, Gruppeneinteilung etc.
Wichtig ist mir der Hinweis, dass sich sicherlich die Art und Weise des Distanzunterrichts ändern wird, da die Lehrerinnen und Lehrer den Spagat zwischen Präsenz in der Schule und Distanzunterricht hinbekommen müssen. Die Stadt hat uns zugesichert, dass ab März die Bandbreite unseres Netzes so erhöht wird, dass aus der Schule heraus mehrere Videounterrichte gleichzeitig möglich sind.


Mit freundlichen Grüßen

D. Mennekes

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