Im Rahmen der Vorbereitungen zur Einrichtung einer Tablet-Klasse ab dem nächsten Schuljahr besuchten Mitglieder der Schulleitung sowie Vertreter der Planungsgruppe Schulentwicklung heute das Otto-Hahn-Gymnasium in Monheim, das schon seit vielen Jahren iPads flächendeckend im Unterricht einsetzt. Nach einem informativen Tag im Rheinland freuen wir uns auf die Weiterarbeit an diesem Projekt.

Schüler*innen des Gymnasiums Rheinkamp danken der Stadt Moers und ihrem Förderverein

„Schon vorbei? Schade!“ – So endete der Workshop „Filme aufnehmen, bearbeiten und schneiden“ mit Christian von den Lichtgestalten, an dem zehn Schüler des Gymnasiums Rheinkamp teilnehmen durften.

Eines der entstandenen Produkte – Michels Film über einen Besuch im Moerser Schloss – ist auf unserer Homepage zu bewundern, aber auch Filmtheoretisches kam nicht zu kurz. Herr Mennekes und Herr Rabstein, unsere Schulleiter, waren ziemlich erstaunt, als sie bei ihrer Stippvisite Sätze wie „Denk an die 2/3-Regel!“, „Ist Jacob oder seine Erfindung Point of interest?“ und „Wer hat das Klinkenkabel?“ durch den Raum sausen hörten.
Dass auch die Kreativität im Rahmen eines solchen Workshops Purzelbäume schlägt, wurde spätestens in dem Moment klar, als mittels Stopmotion-App Schokoriegel über die Tische liefen. Nicht jeder Schokoriegel konnte gerettet werden – auch das gehört zum offenen Konzept des Workshopunterrichts.

Ermöglicht haben all dies die Stadt Moers, die den Kulturtestern diesen Workshop anbot, damit die Kulturtester künftig noch bunter und kreativer von ihren Ausflügen berichten können, und der Förderverein der Schule, der den Kids ein mobiles Aufnahmegerät samt Windschutz geschenkt hat, sodass künftig auch Interviews in guter Qualität die Filme bereichern werden.

„Es versteht sich für uns von selbst, dass wir als Multiplikatoren im Laufe des Schuljahres unser Wissen an jüngere Schüler weitergeben werden. An einem Konzept dafür wird noch gebastelt.“, versprechen alle Zehn.

Wir sagen Danke!

Jacob, Jasmin, Jonah, Lenja, Lilly, Thure, Merit, Michel, Nele und Nina mit Frau Balters und Frau Müller

Wenn Sie unseren Tag der offenen Tür verpasst haben, können Sie auf diesen Wegen Einblick in unser Schulleben bekommen:

Informieren Sie sich zu einzelnen Themen mit Hilfe unserer digitalen Tafel, begeben Sie sich auf einen digitalen Rundgang durch unsere Schule oder sehen Sie sich unsere Diashow auf YouTube an.

 

 

Digitale Tafel

 

Rundgang durch unsere Schule

Am letzten Samstag, den 30.10.2021 haben wir mit Freude am Calliope Mini Workshop im Rahmen des Hackdays Light Moers teilgenommen. Wir waren mit fünf Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a vertreten. Der Calliope Mini ist ein kleiner Computer in Platinenform, der es ermöglicht, leichte erste Schritte des Programmierens zu erlernen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren mit viel Spaß und Eifer dabei und setzten schnell erste Programmierideen um. Auf dem Bild sieht man, wie jeweils ein Buchstabe mit LEDs angezeigt wird, um uns mit unserem Logo GREM# zu präsentieren. Alle waren begeistert.



„Irritierend, aber gut!“ (Hannah)


„Ein Stück zum Nachdenken!“ (Nele)


„Fragmentarischer Irrsinn“ (Michel)


„Stop smoking! (Thure)


Die Stadt P. ist in Gefahr. „Am schlimmsten sind die Frauen, die sind am fanatischsten.“ Echt jetzt? Scheinbar schon, denn bereits beim Einlass werden wir kontrolliert: Jacke ausziehen bitte! Arme ausbreiten! Tasche öffnen! Piep, piep, piep – die Durchleuchtungslampe ist offensichtlich Quatsch, löst trotzdem Beklemmungen aus. „Wie super, dass schon der erste Schritt in den Zuschauerraum zum Stück gehört“, resümiert Michel.
Aber welcher Zuschauerraum? Wir sitzen mitten auf der Bühne in einem Green-Room und realisieren spätestens jetzt: Jeder Zuschauer ist auch Teil des Stücks. Wir sind die Gesellschaft, die hier infrage gestellt wird. Aber was ist unsere Rolle? „Sollte das Volk ein Hündchen sein, das seinem Herrn die Schuhe leckt, oder wird es zur reißenden Bestie?“ Gute Frage, auf die aber auch der Ermittler keine Antwort findet. Er will Geheimnisse enthüllen, die nicht enthüllt werden dürfen. Er will einen Vermisstenfall aufklären, obwohl die Vermisste (als Zeugin?) anwesend ist.
In P. ist nichts, wie es scheint. Recht und Ordnung werden auf den Kopf gestellt. Rollen wechseln, doppeln sich, tun das, was niemand erwartet, tun vieles, tun nichts: Spätestens, wenn der Polizeichef sich am Hauptmann vergreift, der gleichzeitig Kindermädchen ist, wird klar: Hier herrscht der Irrsinn!
Wenn der Polizeichef den Staat vertritt, was ist dann die Aufgabe des Staates? Schutz oder Manipulation? Und woher kommt all die Gewalt? Ist sie Teil der Gesellschaft? Sind wir – das Publikum – Ursache oder Opfer der Gewalt?
„Die Polizey“ ist ein faszinierendes Verwirrspiel. „Das Stück hat mich echt zum Nachdenken gebracht“, sagt Nele. Genau das habe Spaß gemacht und sei ein absoluter Mehrwert gegenüber einem Kinoabend.
Zwischen all den Verwirrungen faszinierten uns die tollen Standbilder, Szenen, die an Improtheater erinnerten und auch die Musik.
Mir ist absolut unklar, wie die Schauspielenden es schaffen, nicht zu lachen!“, bewundert Nele die Profis auf der Bühne. Wir haben Tränen gelacht!
Es war unser erster Besuch im Schlosstheater, bestimmt aber nicht der letzte!

(Hanna, Michel, Nele, Thure)

„JUNIOR KULTURTESTER“ DES GYMNASIUMS RHEINKAMP BESUCHEN THEATER, AUSSTELLUNGEN UND KONZERTE UND REZENSIEREN SIE.

Lesen Sie hier den Originalartikel im Wochenmagazin.



"Kultur ist cool!" Darin sind sich alle Beteiligten einig. Die "Junior Kulturtester" gehen fleißig ans Werk.
Kultur ist langweilig? Denkste! Kultur ist kein alter Hut und nur etwas für betagte Menschen, sondern, wie Michel (13) findet, sogar „total cool!“ Zusammen mit 29 anderen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Rheinkamp ist der Teenager „Junior Kulturtester“, Teammitglied eines bisher in Moers einzigartigen Programms.
Ziel des Projektes ist es, jungen Menschen zwischen 16 und 28 Jahren den Zugang zu Kulturangeboten zu erleichtern. „Interesse wecken und Hemmschwellen abbauen sind dabei von Bedeutung“, machen Eva Marxen und Katja Roters vom Moerser Kulturbüro deutlich, das das Projekt unterstützt.
Das Pilotprojekt läuft einwandfrei, die Schüler sind mehr als motiviert. Am Gymnasium Rheinkamp gibt es seit 2014 die Begabtenförderung „Cleverix“. Kinder, die sich als besonders wissbegierig, lernwillig und sozial erwiesen haben, dürfen den Regelunterricht bis zu vier Stunden in der Woche verlassen, um an eigenen Projekten, deren Themen und Inhalte weit über den normalen Schulstoff hinausgehen, zu forschen. Und dazu gehört ganz frisch auch das Programm der „Junior Kulturtester“. Das Procedere läuft so ab: Die registrierten Kulturtester werden per Mail vom Kulturbüro eingeladen, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen und zu rezensieren.

Enge Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro
Dazu eignen sich Kulturangebote, die über einen längeren Zeitraum angeboten werden, besonders gut. Eva Marxen und Katja Roters stehen im ständigen Austausch mit verschiedenen Kulturpartnern der Stadt, wie zum Beispiel mit dem Schlosstheater und dem Grafschafter Museum. Die Jugendlichen besuchen dann eine Veranstaltung und bewerten/beschreiben sie in Text, Bild- und/oder Videoformaten. Von der Kulturtester-Website aus kann die Verbreitung dann über verschiedene Social Media Kanäle erfolgen. Der Stadtverwaltung stehen dazu Instagram, Twitter, Facebook und YouTube zur Verfügung. Aber auch über die eigenen Kanäle der Schüler werden die Arbeiten verteilt. „Die Verbreitung unserer Rezensionen auf möglichst vielen Social Mediakanälen ist die beste Chance, viele junge Menschen zu erreichen. Das Angebot an Kulturveranstaltungen, die wir bekommen, ist so reichlich. Da bleiben keine Wünsche offen“, schwärmt Yasmin (16). Zusammen mit Lenja (16) und zwei weiteren Mädchen ist sie Chefredakteurin der Kulturredaktion am Gymnasium.
Der erste Besuch der neuen Kulturtester fand bereits statt. Mit Erfolg. Bei der Veranstaltung „Moerser Ateliers offen“ kamen die jungen Leute in den engen Austausch mit den Künstlern. „Das hat mir sehr gut gefallen“, erzählt Ida. Der große, begehbare Patchwork-Würfel der Künstlerin Rita Lazzaro hat es der Zwölfjährigen besonders angetan. „Der sieht schon echt toll aus. Ich finde es auch gut, dass es das Programm „Kulturtester“ überhaupt gibt, denn die meisten jungen Menschen haben leider keinen Bezug zu Kultur.“ Zu „Moerser Ateliers offen“ entstand auch ein zweiminütiges sehenswertes Video, das Einblicke in die Veranstaltung gibt.

Nele (13) freut sich auf den Besuch im Schlosstheater
Dass die Schüler neben dem normalen Alltagsstress enorm viel leisten, ist auch den Lehrerinnen Sylvia Müller und Yvonne Balters klar. Sechs Stunden pro Woche arbeiten die Mitglieder der Kulturredaktion in einem mit zwei Computern ausgestatteten Raum und mit Tablets am Projekt. „Die Schülerinnen sind sehr fleißig. Wir sind total stolz“, so Müller freudig.
Als Nächstes stehen ein Besuch im Schlosstheater und der archäologischen Arbeiten an der Ausgrabungsstätte im Schlossumfeld an. Nele (13) ist begeistert: „Gerade auf den Theaterbesuch freue ich mich besonders, denn ich liebe die Schauspielerei. Ich war schon oft beim Elspe Festival.“
Für den Besuch des Schlosstheaters ist allerdings ein Sonderformat notwendig. Das Fotografieren und Filmen ist während der Vorstellungen nicht gestattet, jedoch bei den öffentlichen Proben. Für die Kulturtester eine gute Chance, mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen, vieles aus erster Hand zu erfahren sowie einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können, der sonst niemandem in der Form möglich ist. Nach einer Rezension erhalten sie als Dankeschön zwei Theaterkarten für das rezensierte Stück oder ein anderes ihrer Wahl. Bei Rezension einer Ausstellung oder eines Konzertes gibt’s freien Eintritt für die Kulturtester.

Möchtest Du auch "Junior Kulturtester" werden?
Als weiteren Anreiz bietet das Kulturbüro allen Kulturtestern einmalig die kostenlose Teilnahme an einem medienpädagogischen Qualifizierungsprogramm an, dem Workshop „Videoschnitt mit mobilen Geräten - Top Tricks für Instagram und YouTube“. So soll es den Schülern noch leichter fallen, ihre Rezensionen ansprechend und fachmännisch zu gestalten. Weitere Infos zum Kulturtesterprogramm gibt es auf www.moers.de und www.gymnasium-rheinkamp.de Dort findet sich übrigens auch der übersichtlich gestaltetet Kulturkalender, auf dem die Redaktion um Yasmin und Lenja regelmäßig tolle Event-Tipps für junge Leute einstellt (Infos auch unter cleverix_grem auf Instagram). Wer Interesse daran hat „Junior Kulturtester“ zu werden, kann sich gerne an das Kulturbüro wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Laura Berger, Jacob Nolte und Merit Wichern erhalten Urkunden für dieTeilnahme am diesjährigen Essay-Wettbewerb Deutsch der Berkenkamp- Stiftung.

Laura Berger, Jacob Nolte und Merit Wichern haben ihre Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme am Essaywettbewerb Deutsch der Berkenkamp-Stiftung erhalten, den die Bezirksregierung Münster seit vielen Jahren ausrichtet.
Sie haben die lange Zeit des Lockdowns im Februar und März 21 für ein Projekt genutzt, das das freie Schreiben fördert.
Hierzu werden drei verschiedene Essaythemen vorgegeben und die Schreiber*innen haben knapp zwei Monate Zeit, über eins dieser Themen drei Din A4-Seiten zu füllen. Die üblichen Schreibformate, die im Deutschunterricht vermittelt werden müssen, haben beim Schreiben eines Essays keine Relevanz.
"'Zweifel reizt mich nicht weniger als Wissen.'" Dieses Zitat von Dante Alighieri war die Überschrift des ersten Themas. Jacob Nolte schreibt u.a dazu: "Mit Blick auf das Zitat von Dante mag man sich nun fragen, warum 'reizt' mich der Zweifel und was versteht dieser aus dem Mittelalter stammende Mann eigentlich unter 'reizt'? Betrachte ich mein Verhalten sowohl in der Schule als auch in interessanten Diskussionen mit meinem Vater, so wird schnell klar, dass ich gern bewusst eigentümliche Positionen vertrete. Diese müssen oft nicht im Entferntesten mit meiner eigentlichen Meinung oder Überzeugung zusammenhängen. Warum mache ich das?"
"'Nichts, wenn man es überlegt, kann dazu verlocken, in einem Wettrennen der erste sein zu wollen.'" Dieses Kafka-Zitat war die Überschrift des zweiten Themas. Laura Berger schreibt u.a. dazu: "Wenn jemand erster sein wird, erscheint dieser so fröhlich. Nach diesem Gefühl langen alle. Stolz sein. Gewinnen. Egal was es kostet, [...] Verlieren ist das Beste, was dir passieren kann. So viele haben Angst davor zu versagen, doch wenn man immer nur gewinnt, dann kann man sich nie verbessern."
"Was ist ein Gedanke?" So lautete die Überschrift des dritten Themas. Merit schreibt u.a. dazu: "Ein kleines Kind [...], das sich ein Eis wünscht, äußert einen qualitativ eher geringeren Gedanken. Trotzdem kann es etwas dadurch verändern, wenn es dieses Eis bekommt. Das Ziel ist erreicht! [...] Im Vergleich dazu: Ein Querschnittsgelähmter kann mithilfe eines Computerprogramms mit seinen Gedanken einen Rollstuhl steuern. [...] Hier wirkt ein komplexer Zusammenhang von Vorprogrammierung, wie sie die Computerlinguistik hervorbringt, und einem bedürftigen Benutzer des Programms, der diese zu seinem Zweck abruft."

Julia Dewenter

Anlässlich der Bundestagswahl am 26.September 2021, durften auch die Schülerinnen und Schüler des GREM am 23.9.2021 bei den Juniorwahlen wählen!
An unserer Schule haben die Klassen EF bis Q2 teilgenommen und es gab insgesamt 180 Wahlbeteiligte. Mit 166 Wähler*Innen lag die Wahlbeteiligung also bei 92,2%.
Um wählen zu können, haben wir uns vorher im Unterricht sehr intensiv mit dem Wählen im Allgemeinen und den einzelnen Parteien beschäftigt. So haben wir zum Beispiel eine Marktplatzrede vorbereitet bei der wir als Bundestagskandidaten aus dem Kreis Moers Fragen beantwortet haben, oder wir haben in einer Talkshow gemeinsam diskutiert.
Als es dann zu den Wahlen kam, wurden Wahlhelfer aufgestellt und alle Materialien aufgebaut. Der Ablauf orientiert sich dabei ganz an den „echten“ Wahlen. Alle Schüler*Innen erhalten eine Wahlbenachrichtigung und können mit dieser ihre Stimmzettel abholen und anschließend in einer Wahlkabine die Stimmen abgeben. Die Wahl lief dabei ganz anonym ab und wurde am Ende durch Schüler*Innen ausgewertet.
Doch warum gibt es die Juniorwahl? Anders als bei der Bundestagswahl hat das Ergebnis der Juniorwahl keinen Einfluss auf die politische Situation in Deutschland. Es wird aber verdeutlicht, was die Jugendlichen denken. Außerdem lernen wir so den Ablauf der Wahlen kennen, werden für das Thema sensibilisiert und auf unsere erste „richtige“ Wahl vorbereitet. Allgemein hat man als Schüler*In die Möglichkeit sich über die Politik Gedanken zu machen und sich als ein Teil des demokratischen Systems auszuprobieren.

Maren Schulz (Q2)

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